Samples

Samples bedeuten auf gut Deutsch Musterexemplare und waren eine lange Zeit mit dem Begriff kostenlos verbunden. Tut mir leid wenn ich diese Vorstellung zerstören muss.

Vor allem bei Elektronikgeräten wird Ihnen niemand mehr kostenlose Geräte zuschicken, bis vor einigen Jahren mag es noch so gewesen sein. Aber Fragen kostet ja nichts.

Sicherlich hat es ein Vertreter einer großen Einkaufkette leichter an kostenlose Muster zu gelangen als ein kleiner Einkäufer der nicht mal seine Seriösität bekunden kann.
Hier gilt das alte Prinzip, hast du viel bekommst du noch mehr. Hast gu nix, gibt es nix.

Üblicherweise setzten Firmen den Preis für Samples etwas teurer an als es Sie bei einer regulären Bestellung gekommen wäre. Fragen Sie nach und kalkulieren Sie durch.

Diese waren einst gedacht es dem Konsumenten zu ermöglichen sich ein Bild über die Qualität der Ware zu machen. Früher, „in besseren“ langlebigen Wirtschaftszeiten wurde mit diesem Gastgeschenk weit großzügiger umgegangen als heutzutage.
Aber wer will es den Herstellern verdenken? Partnerschaften halten manchmal nur noch Monate, wenn überhaupt? Der Lieferant wird je nach Tageskurs des Produktes gewechstelt und da sollte es nicht verwundern wenn Anfragen durchaus freundlich, aber nicht immer positiv ausfallen.

Falls Sie trotzdem jemanden finden werden der Ihnen umsonst einige Samples schickt werden Ihnen meistens die Versandkosten in Rechnung gestellt. Diese sollten Sie selbstverständlich bereit sein zu zahlen. Erkundigen Sie sich aber im Voraus danach.

Samples unterliegen bei der Einfuhr keiner Umsatzsteuer.
Weisen Sie ihren Verkäufer darauf hin dieses für den Zoll deutlich zu machen, dann sparen Sie sich die 19% Einfuhrumsatzsteuer.